Die 90-iger Jahre, ein Jahrzehnt bestimmt durch Erweiterung der Sportanlage , Feiern und Ehrungen



Ende der 80-iger Jahre war wieder Initiative und Einsatz gefragt. Nachdem die Aufstockung des Clubhauses nicht genehmigt worden war, entschloss man sich, nach einigem Für und Wider, für einen Umbau und das Aufsetzen eines normalen Satteldaches.

1988 suchte eine Volleyball-Damenmannschaft einen Verein, wo sie ihren Sport wieder aktiv ausüben konnte. Unter der Leitung von Wolfgang Strauß sen. fanden sie ihre neue Heimat beim S.V. Karlshuld. Bis 1993 nahmen sie dann aktiv und erfolgreich in den Punktrunden teil. Danach trat die Volleyball-Abteilung mit einer Mix-Gruppe ebenfalls mit Erfolg an. Seit 1996 baut sich die Abteilung eine eigene Jugendmannschaft auf.

Ein neues Sportangebot, dieses Mal für den sportlichen Tänzer und Tänzerin, bot sich durch das Wiederaufleben einer eigenen Rock ´n Roll Abteilung im Jahr 1991, nachdem die durch Gisela Öxler 1988 gegründete Abteilung nicht mehr aktiv war. Die "Flip-Flop"s unter Leitung von Wolfgang und Christine Strauß nahmen an Schauturnieren teil und trainieren heute aus Spaß am Tanzsport.

Die 90-iger Jahre verliefen im Fußball nicht so erfolgreich. Die Konkurrenz in der Bezirksliga Nord wurde allmählich doch zu stark, so dass 1997 der endgültige Abstieg in die A-Klasse Donau/Ilm erfolgte. Dort gab es ein ständiges Auf- und Ab, bis man sich in dieser Klasse doch gut etablierte.
Dafür erreichte die Reserve-Mannschaft in der Saison 1996/97 den Meistertitel in der A-Klasse Donau/Ilm.Erfolgreicher war dagegen die Teilnahme an den Donaumoos-Wanderpokal Turnieren. Allein vier Mal konnte dieses Turnier in dieser Zeit gewonnen werden. Damit war der S.V.K. die erfolgreichste Mannschaft in diesem Jahrzehnt.

Waren die Zuschauer bei Heimspielen ständig den Unbilden des Wetters ausgesetzt, so sollte sich dies ab 1995 ändern. Das Sportplatzgelände erhielt eine eigene Tribüne. Von nun an konnten die treuesten Fans das Geschehen auf dem Rasen ohne wetterbedingten Einfluss genießen.
Aufgrund einer Stiftung durch das Vereinsmitglied Beck Herbert sowie einer kostengünstigen Beschaffung der Stahlkonstruktion durch Klein Günther war es dem Verein möglich, seinen Fußball-Fans einen wettergeschützten Zuschauerplatz in bester Lage zu bieten.
In insgesamt 578 Arbeitsstunden wurde die Tribüne in nur 3 Monaten errichtet.
Ebenfalls erhielt noch im Jahr 1995 mit Unterstützung der Gemeinde und etlichen Vereinsmitgliedern die Sportanlage am Schulgelände eine Flutlichtanlage.

Ab dem 60-igsten Vereinsjubiläum feierte der S.V. Karlshuld nun im 5 Jahres Rhythmus seine Jubiläen. 1967 begann man des 65-jährige mit einem Pokalturnier für die 1. Mannschaft als auch für die Reserve-Mannschaft. In einer Sportwoche konnten die Jugendmannschaften ihr Können zeigen.
In einem "Spiel ohne Grenzen" durften dann alle Abteilungen ihr Können in den anderen Sportdisziplinen unter Beweis stellen.

Zum 65 jährigen Vereinsjubiläum konnte der Verein allein 21 Mitglieder für 50-jährige Treue zum Verein ehren. Für 60 Jahre Mitgliedschaft im Verein erhielten vier Mitglieder die Ehrenmitgliedschaft überreicht.
Drei Mitglieder der "ersten Stunde" waren zum Ehrentag erschienen. Der Verein kann sich glücklich schätzen, noch das Wissen der Gründerzeit persönlich vermittelt bekommen zu können.

Im Herbst 1997 meldete die Tennis-Abteilung dringend Bedarf an neuen Tennisplätzen sowie einem neuen Vereinsheims an. Da auch der Hauptverein entsprechende Baumaßnahmen in Bezug auf ein neues Sportheim bzw. Umbau des alten Clubhauses vorsah, traten nun einige Aktivitäten ein, um diese neue Lage für alle Beteiligten auf den richtigen Weg zu bekommen. Interne Diskussionen sowie Gespräche mit der Gemeinde und dem BLSV führten schließlich zum Entschluss, dass den Baumaßnahmen der Tennis-Abteilung Vorrang einzuräumen sei.
Es dauerte aber immer noch fast zwei Jahre, bis die endgültige Planung und der Standort für die neue Tennisanlage mit Vereinsheim feststand.
Die Planungen für den Standort eines neuen Sportheimes des Vereins hatten jedoch noch nicht die endgültige Lösung erreicht. Erst ein neuerliches Angebot der Gemeinde führte zum Beschluss, das vereinseigene Sportgelände an die Gemeinde zu verkaufen und für den Verein ein neues Sportheim am geplanten "Stadion" zu errichten.
Da seitens der Gemeinde auch eine 400 Meter-Bahn dort vorgesehen ist, kommt dies der seit September 1999 unter der Leitung von Marion Lang existierenden Leichtathletik-Gruppe ebenfalls zu gute. Kinder im Alter von 7-12 Jahre konnten schon auf einigen Leichtathletik-Turnieren ihren hohen Leistungsstand unter Beweis stellen.

Mit eigenen Blumenwagen beteiligten sich der Hauptverein sowie einzelne Abteilungen des S.V. Karlshuld am 1998 Rosenfest in Karlshuld.

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